Die Geschichte des Amtshauses

Das Amtshaus wurde im Jahr 1721/1722 erbaut.

Doch seine Geschichte reicht viel weiter zurück, da es zum Teil auf alten Grundmauern errichtet wurde.

Beginnen wir also am Anfang:

1245

Bau eines Klosterhofes „Grangie“ durch das Kloster Doberan.

1306

Durch einen Grundstückstausch mit dem Kloster Doberan, erwarb der Herzog von Mecklenburg und Stargard das Gelände. Er ließ eine Burg errichten.

1320

Es folgte der Verkauf an den Bischof von Havelberg.

1548-1640

Burg und Grundstück wurden zu einer Residenz der Hohenzollern. 

Die Burg wurde in ein Schloss umgebaut.

Kupferstich Schloss
Kupferstich Metthäus Merian (17.Jhd.)

ab 1640

Schloss und Ort wurden zum Amtssitz des Preußischen Domänenamtes.

1720/ 1721

Es kommt zu einem Brand, bei dem das Schloss bis auf die Grundmauern zerstört wird.

1721/ 1722

Das Amtshaus in seiner heutigen Form wurde im rechten Winkel zum Schloss errichtet. Zum Teil auf dessen Grundmauern.

1861-1872/ 1874

Nach der Auflösung des Domänenamtes 1860 fungierte das Amtshaus als Domänenpolizeiamt.

ab 1875

Das Amtshaus wird in den kommenden Jahren immer mehr zu einer Schule um- und ausgebaut.

Zuerst befindet sich auch die Wohnung des Pfarrers im Gebäude, später werden alle Räume als Schule genutzt.

Zentralschule Flecken Zechlin
Postkarte R. Lambeck "Pfarramt und Zentralschule"

1985-1990

Mit dem Neubau einer Schule in Flecken-Zechlin, verliert das Amtshaus seinen Schulstatus und wird vom Justizministerium der DDR als Ferienlager genutzt.

seit 1991

Leerstand

seit 2017

Neue Hoffnung für das Amtshaus.

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