Im 2. Teil geht es um unsere Bodenleger. Wobei das nicht richtig ist. Genauer gesagt, sind es Raumausstatter. Auch hier kann ich nur Positives berichten.
Das über 300 Jahre alte Amtshaus weist einige Besonderheiten auf. Rechte Winkel kennt das Haus nicht. Leider sind auch bei den Estrich- und anderen Arbeiten etliche Schrägen entstanden, die reinste Murmelbahn. Da ist es gut, kreative und mitdenkende Firmen an seiner Seite zu haben. Mit Sicherheit gehört dieser Familienbetrieb dazu.
Im Dachgeschoss sowie in den öffentlichen Bereichen der oberen Etage haben wir mit den zuvor angesprochenen Fördergeldern Parkett verlegt.
Foto Firma Woelk
Einige der Scheuerleisten sind zu kleinen Tischen umgewandelt. Diese sollen als mögliche Ablagen im Aufenthaltsraum unserer Gäste dienen.
In den Ferienzimmern sowie in den übrigen Fluren wurde Vinyl verlegt. Inzwischen handelt es sich dabei um einen geruchs- und giftlosen Bodenbelag. Kein Vergleich zu den PVC-Böden, die früher in den Schulen verwendet wurden. Wer also hoffte, hier altes Schulflair zu erschnuppern, den muss ich enttäuschen.
Die Sanierung hat deutlich mehr Geld gekostet als geplant. Deswegen kam uns die Idee, bei den Fußböden für die Mitarbeiterräume zu sparen. Wir hatten noch alte Vinylplanken. Das sorgte für Stirnrunzeln bei den Bodenlegern, aber das Material war noch nicht zu alt.
Allerdings merkt man einen Unterschied sofort. Wenn ich über den Flur zu den Ferienzimmern laufe, hört man meine Schritte. Laufe ich im Büro, hört man ein unangenehmes Quietschen Es gibt nur zwei Möglichkeiten: Entweder die Büroarbeit verringern oder währenddessen Hausschuhe tragen.
Alles in allem ist es schön zu sehen, wie sich das Amtshaus von einer Ruine über eine Baustelle zu einem einladenden Gebäude entwickelt. Um den Unterschied zu verdeutlichen, hier noch ein paar Vorher – Nachher – Fotos einer Ferienwohnung und des Foyers.
Foto: Quelle s.unten - 2019
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Bildquelle:
Fotodokumentation Restauratorengemeinschaft Dipl. Restauratorin S. Bothe Rheinsberg 2019